Winterwonderland

Diese Woche hat es – nach drei eher nasskalten, ekeligen Tagen um die 0 Grad (Tauwetter, bäh!) – sehr viel geschneit. Angeblich hat es seit 100 Jahren nicht so viel in einem Winter geschneit in Moskau wie dieses Jahr. Es gab am Montag Abend 3500 Kilometer Stau, Stromausfälle, Chaos. Hab ich zumindest gelesen. Hier in der nordwestlichen Ecke Moskaus hat es zwar sehr viel geschneit, ich habe aber schon mehr Schnee an einem Tag fallen sehen in den letzten vier Jahren. Wir hatten Strom und Stau gab es auch nicht mehr als sonst.

Ich weiß, ich schreibe viel zu viel übers Wetter und viel zu wenig über die ominöse russische Seele. Aber glaubt mir, da gibt es nicht viel zu ergründen. Oder es ist zu abgründig, dass ich da auch gar nicht über den Rand gucken will. Eines ist jedoch sicher: die russische Seele ist ein direkter Spiegel der russischen Wetterverhältnisse. Es kann saukalt sein, grau, trist, trübe und hässlich. Doch manchmal gibt es diese wunderbaren Momente, in denen die Sonne zwar keine Wärme bringt. Sie ist aber unschlagbar darin, das russische Wintermärchen mit warmem Licht zu überfluten.

Aber seht selbst:

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2 Kommentare

  1. Pingback: Winterwonderland | Stories & Places

  2. Sehr schöne Bilder. Danke, dass Sie sie mit anderen teilen.

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