Markus Fischer: Ein Roboter, der wie ein Vogel fliegt.

Zu den ältesten Träumen der Menschheit gehört es, wie ein Vogel zu fliegen. Viele, angefangen bei Leonardo da Vinci bis hin zu modernen Forschungsteams, haben versucht, den „Code“ zu knacken, mit dem Vögel fliegen – vergeblich. Bis die Ingenieure des Bionic Learning Networks, gegründet von der deutschen Technologiefirma Festo, im Jahr 2011 das Flugmodell eines künstlichen Vogels entwickelten, das nur durch seinen Flügelschlag abheben und in die Lüfte aufsteigen kann. Das Modell heißt SmartBird. Markus Fischer ist der Leiter der Abteilung für Corporate Design bei Festo. Sein Verantwortungsbereich erstreckt sich auf eine Reihe von Initiativen. Er gründete im Jahr 2006 das Bionic Learning Network.

Der SmartBird hat die Silbermöwe zum Vorbild. Seine Flügel schlagen nicht nur auf und ab, sie drehen sich auch wie die eines echten Vogels – und wenn man ihn fliegen sieht, bleibt kein Zweifel: er ist die perfekte technische Imitation des natürlichen Modells, nur größer. (Sogar die Vögel sind dieser Meinung.) Seine Spannweite beträgt fast zwei Meter, doch da er aus Carbonfasern gebaut ist, wiegt er nur 450 Gramm

Fischer sagt: „Wir haben von den Vögeln gelernt, wie die Flügel sich bewegen, aber auch, dass sie sehr energieeffizient sein müssen.“

Übersetzt von Alex Boos, gegengelesen von Karin Friedli:

Viele Roboter können fliegen – aber keiner wie ein richtiger Vogel. Jedenfalls bis Markus Fischer und dessen Team von Festo den SmartBird bauten, einen großen, leichtgewichtigen Roboter nach dem Vorbild einer Seemöwe, der mit Flügelschlag fliegt. Eine hochfliegende Vorführung bei TEDGlobal 2011.

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