St. Petersburg


Letztes Wochenende flogen wir also nach St. Petersburg. Freitag früh morgens ging es los, Start, Sandwich, Landung, und schon waren wir dort.

Im Hotel angekommen, das sehr schön und sehr zentral liegt (krottenschlechtes Frühstücksbuffet, aber sonst empfehlenswert…), mussten wir uns erstmal vom frühen Aufstehen erholen.

Merke: Buche beim nächsten Mal einen späteren Flug; früh aufstehen um früh dort zu sein bringt nicht wirklich viel!

Nach einem Nickerchen gingen wir also los, die Stadt zu erkunden. An diesem Tag, dem Russlandtag, war die Stadt ziemlich voll mit Spaziergängern, die den verschiedenen Veranstaltungen in der Innendstadt beiwohnen wollten. Auch war das Wetter nicht gerade freundlich. Wir beschlossen, uns per Schiff einen ersten Eindruck von der Stadt zu verschaffen, was auch gelang. Sehr hübsch anzusehen ist die Stadt vom Wasser aus; wir fuhren durch verschiedene Kanäle, überall gesäumt von herrschaftlichen Häusern mit beeindruckenden Fassaden. Man weiß gar nicht, wohin man schauen soll.

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Nach der Fahrt waren wir müde und gingen zum Abendessen ins Hotel, das wir bis zum nächsten Morgen auch nicht mehr verließen.

Den Samstag verbrachten wir dann in Begleitung eines Führers, der uns mit seinem Auto und seinen umfangreichen Kenntnissen durch die Stadt kutschierte. (Danke Sergej!) Wir lernten ein wenig die Stadtgeschichte kennen, besuchten die Peter-und-Paul-Festung und begaben uns dann in den ellenlangen Stau in Richtung Peterhof, denn der Tag war wunderbar sonnig und warm und halb St.Petersburg schloss sich unseren Plänen an…

Schließlich erreichten wir aber doch den wunderschönen Park außerhalb der Stadt, direkt am Meer, mit eindruckvollen Fontänen und herrlichen alten Bäumen. Der Park ist sehr weitläufig und die Menschenmassen fielen nicht so sehr auf, außer rund um die Hauptfontäne, die wir dann auch schnell hinter uns ließen.

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Nach einem ausgiebigen Spaziergang durch die Parkanlage machten wir uns dann auf den Heimweg und fielen abends todmüde ins Bett.

Am Sonntag hieß es schon wieder auschecken aus dem Hotel und die Zeit bis zur Abfahrt verbrachten wir mit einem Besuch auf der Kuppel der Isaacskathedrale und einem kurzen Stadtbummel. Die Kinder durften sich noch auf eine Fahrt rund um den Platz vor der Eremitage mit einer pinken Pferdekutsche begeben, was allerdings auch kein richtiges Prinzessinnenfeeling aufkommen ließ.

Resümee: die Stadt ist wirklich sehenswert. Ein Kulturschatz, der unbedingt eine Reise wert ist. Die Menschen sind im Vergleich zu Moskau viel offener und mehr auf Ausländer mit rudimentären Russischkenntnissen eingestellt. Das macht es angenehmer. Dennoch ist und bleibt es Russland und davon haben wir hier in Moskau irgendwie genug. Deshalb – und vielleicht auch, weil wir schon viele andere tolle Städte gesehen haben – hat St.Petersburg uns jetzt nicht soooo sehr begeistert. Dennoch werde ich versuchen, noch einmal dorthin zu fahren. Aber dann ohne Kinder, denn bestimmte Dinge wie die Eremitage möchte ich schon noch besuchen, ohne müde, quengelnde Zicklein im Schlepptau. Die weißen Nächte? Tja, also, es wird halt wirklich nicht dunkel…

Fotos gibt es demnächst auf Flickr. Und hier noch mein Highlight-Foto aus dem Peterhof. :)

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3 Kommentare

  1. Anonymous

    Die weissen Nächte würde ich auch gerne einmal erleben. Meine Tochter war im November dort. November, weil die Schüler sich auf die Kunstschätze konzentrieren sollen. In diesem Jahr ist mein Sohn dran. Diesmal haben sich die Lehrer den Januar ausgeguckt. Na vielleicht gibts da wenigstens Schnee.

  2. Anonymous

    Na, ich denke, im Januar gibt es bestimmt Schnee und viel Eis. Bootsfahrten sind dann wohl eher nicht möglich. Vielleicht Schlittschuhe einpacken? :)

  3. Anonymous

    Schönes Foto, Schwesterherz

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