Es gibt Menschen …


… denen ist man noch nie begegnet, aber sie tun unglaublich nette Dinge.

Heute erreichte mich ein Päckchen von einer rein virtuellen Bekanntschaft. Diese wunderschöne selbstgenähte Tasche darf ich jetzt durch Moskau tragen und ja, liebe Ute, sie verbreitet bereits jetzt gute Laune.

Ich danke dir ganz herzlich dafür und werde sie in Ehren halten.

So, nach den von Herzen kommenden Dankesworten, erzähle ich noch, was ich diese Woche alles erlebt habe.

Wäre ja schade, wenn ich nicht von dem Besuch im Katzentheater berichten würde. Das war nämlich wirklich sehenswert. Ich bin ja nicht so ein Fan von Zirkusnummern mit Tieren. Aber diese Show – eineinhalb Stunden Clownerie mit bis zu 20 Katzen – hat mir ausgesprochen gut gefallen. Denn ich weiß, dass es den Katzen gut gehen muss, sonst würden sie nicht diese herrlichen Kunststückchen vorführen. Katzen tun sowas nicht, wenn sie nicht wirklich wollen.

Clevere, eigensinnige, sinnliche, unvergleichliche Tierchen sind das.

Wir waren also letzten Sonntag in dieser Show, für die Talat schon seit Wochen Karten kaufen wollte. Aber das ist – wie so oft in Moskau – eben nicht so einfach. Schließlich gelang es ihm und stolz wie Oskar kam er mit den Eintrittskarten nach Hause. Das Katzentheater ist eine nette kleine Bühne, die Show auf Kinder zugeschnitten und der Besuch hat sich gelohnt.

Danach machten wir einen Spaziergang über den Roten Platz. Apropos… Talya kam mit der Nachricht nach Hause: „Nächste Woche machen wir einen Ausflug zum Roten Viereck.“ Süß, oder? Das hat man nun davon, wenn man das Kind auf eine englische Schule schickt….

Am Dienstag besuchte Ela mit ihrer Klasse den Zoo. Und ich begab mich mal wieder unter die Leute, traf mich mit tollen Menschen und versuchte, die Sommerzeit mit Käffchen im Straßencafe zu genießen. Ist etwas schwierig, wenn es schneit. Also keinen richtigen Schnee, aber die Stadt ist voll mit diesen weißen Flusen, die von den Bäumen überall hin geweht werden. In die Nase, die Haare, den Salat und den leckeren Cappuccino. Ärgerlich. Typisch Moskau. Trotzdem war es nett.

Und nett wird sicherlich auch das nächste Wochenende, denn wir fliegen nach St. Petersburg und untersuchen, ob die berühmten „Weißen Nächte“ wirklich so toll sind, oder ob es eben einfach nur nicht dunkel wird.

Bericht folgt.

Advertisements

Ein Kommentar

  1. Anonymous

    Oh, ich bin neidisch! Sankt Petersburg. Grüße es bitte ganz, ganz lieb von mir, fahr für mich U-Bahn (dweritze krawahitze) und stell dich auf den großen Platz vor der Eremitage. Einfach nur so. Oh man, ich will da wieder hin!Liebe Grüße, Kat

Kommentar schreiben:

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: